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Produktfilm & Industriefilm

Produktfilm und Industriefilm: Technik verständlich im Einsatz zeigen

Kamerateam bei den Dreharbeiten zum Launchfilm für Pelikan

Was ist der Unterschied zwischen Produktfilm und Industriefilm?

Ein Produktfilm konzentriert sich auf ein bestimmtes Produkt, seine Funktionen, Vorteile und Anwendung. Ein Industriefilm zeigt den größeren Zusammenhang: Maschinen, Anlagen, Produktions- oder Aufbereitungsprozesse und das technische Know-how dahinter. In der Praxis können beide Schwerpunkte ineinandergreifen.

Fokus Produkt

Produktfilm

Ein Produktfilm rückt eine einzelne Maschine, ein technisches Produkt oder eine konkrete Lösung in den Mittelpunkt. Er zeigt, was das Produkt kann, wie es eingesetzt wird und welchen Nutzen es im Arbeitsalltag bietet. Reale Anwendungssituationen und gezielte technische Einblendungen können Leistungsmerkmale unmittelbar nachvollziehbar machen.

Fokus Zusammenhang

Industriefilm

Ein Industriefilm richtet den Blick auf größere Abläufe und Zusammenhänge. Er kann Fertigung, Verarbeitung, komplette Anlagen oder das Zusammenspiel verschiedener Maschinen im laufenden Betrieb zeigen. Dabei werden sowohl Dimensionen und Prozesse als auch das technologische Know-how eines Unternehmens sichtbar.

Entscheidend ist, ob ein Produkt oder der industrielle Zusammenhang im Mittelpunkt steht. Produktvideo und Industrievideo sind gebräuchliche Alternativbegriffe.

Produktfilme und Industriefilme aus der Praxis

Drei Projekte zeigen, wie unterschiedlich technische Produkte und industrielle Prozesse filmisch erzählt werden können: als Härtetest einer Maschine, als Produktlaunch mit erklärtem Recyclingweg oder als Case Study einer kompletten Aufbereitungsanlage.

Mobile Siebanlage SPLITTER X2 von Anlagenbau Günther im Produktfilm

PRODUKTFILM · PROJEKTBEISPIEL

 ANLAGENBAU GÜNTHER:  SPLITTER X2 im echten Härtetest

Nach mehreren Regentagen war der Bauhof der Max Wild GmbH von schwerem Erdaushub und Schlamm geprägt – ideale Bedingungen, um die mobile Siebanlage SPLITTER X2 unter realer Belastung zu zeigen. Statt einer sterilen Produktpräsentation entstand ein kraftvoller Film aus dem tatsächlichen Einsatz. Dynamische Call-outs machen technische Leistungsmerkmale genau dann sichtbar, wenn sie im Bild relevant werden.

Produktfilm zum SPLITTER X2 ansehen

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LAUNCHFILM · PROJEKTBEISPIEL

 PELIKAN:  Vom Joghurtbecher zum SUPER PIRAT® eco

Für den Launch des nachhaltigen Tintenlöschers dokumentierten wir gemeinsam mit dem Grünen Punkt an zwei Drehtagen in Hannover und Peine den Weg vom Kunststoffabfall zum fertigen Produkt. Ein szenischer Einstieg verbindet den leeren Joghurtbecher unmittelbar mit dem neuen Schreibgerät. Reale Aufnahmen der industriellen Verarbeitung und eine erklärende Sprecherstimme machen verständlich, wie daraus der zu 70 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehende SUPER PIRAT® eco entsteht.

Launchfilm für den SUPER PIRAT® eco ansehen

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Mitarbeiterin an einer Produktionsanlage bei Pelikan für den SUPER PIRAT eco
Aufbereitungsanlage für Gewerbemüll bei Kilb Vetter im Industriefilm

INDUSTRIEFILM · CASE STUDY

 ANLAGENBAU GÜNTHER:  
Aufbereitungsanlage bei Kilb Vetter

Bei der Kilb Vetter Entsorgung GmbH in Kelkheim bei Frankfurt filmten wir eine neue Aufbereitungsanlage für Gewerbemüll im laufenden Betrieb. Vorab abgestimmte Kamerapositionen, Close-ups und Drohnenaufnahmen in der Halle machen sowohl die Dimensionen als auch die einzelnen Verarbeitungsschritte sichtbar. So zeigt die Case Study nicht nur eine Maschine, sondern das Zusammenspiel der gesamten Anlage in der industriellen Praxis.

Industriefilm und Case Study ansehen

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Wie entsteht ein Produkt- oder Industriefilm?

1. Technik verstehen und Dreh vorbereiten

Bevor die Kamera läuft, klären wir Zielgruppe, Kernaussage und die entscheidenden Leistungsmerkmale. Gemeinsam stimmen wir Motive, Abläufe, Sicherheitsvorgaben und geeignete Zeitfenster ab, damit der Dreh den laufenden Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt.

2. Im realen Einsatz drehen

Am Drehtag zeigen wir Maschinen, Produkte und Menschen in ihrem tatsächlichen Umfeld. Kamera, Licht und – wenn Umgebung und Sicherheitsvorgaben es erlauben – Drohnenaufnahmen werden so eingesetzt, dass sowohl technische Details als auch Dimensionen und Arbeitsabläufe nachvollziehbar bleiben.

3. Schnitt, Sound und technische Einblendungen

In der Postproduktion verbinden wir die Aufnahmen zu einer klaren Dramaturgie. Schnitt, Farbgestaltung, Musik und Sounddesign geben dem Film Rhythmus und Präzision. Grafiken, Call-outs oder Animationen ergänzen reale Bilder dort, wo technische Merkmale oder nicht sichtbare Vorgänge verständlicher werden sollen.

Was kostet ein Produkt- oder Industriefilm?

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